Ein Dankeschön an S. Deya!

Einsam fliegt ein Teppich durch die Wolken
wo wir gestern noch Träume molken
reibt einsam die Hand nun an der Lampe
verlassen steh´ ich vor der Rampe

Träume einsam meinen Traum vom Fliegen
von den Welten, die dahinter liegen
träume einsam meinen Traum vom Siegen
dich sicher hier im Arm zu wiegen

Seh´s vor mir steh´n, dass güld´ne Ganze
sehe blitzend Augen in dem Glanze
es steht wie starr vor mir, in seiner Kälte
kein Wort, dass meine Nacht erhellte

Doch ich reibe unbehelligt, einfach weiter
die Trauer macht mich oft gar heiter
kann nicht aufhören, muss dich berühren
lass´ die warmen Finger Feder führen

Du lehrst mir so streng, was ich vermisse
gabst mir erst Sinn, für das Gewisse
selbst´s Gold in der Hand reizt mich nicht
spiegelt im Glanze nur dein Gesicht

© Sebastian Deya Februar 2012

Pacaveli`s Gedankenblog

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8 Responses to Widerstand zwecklos

  1. Basti sagt:

    Danke wofür? Ich muss danken, dafür das du meine Gedichte hier veröffentlichst. Sowas ist längst nicht selbstverständlich und fühlt sich, wenn es denn doch getan wird, alleine durch die Tatsache an sich schon irgendwie an wie ein Kompliment, wenn „jemand anderer“ „seine Bühne“ anbietet, um nicht darauf bloß sich selbst zu präsentieren.

    Ich habe hier die letzte Zeile nochmal ein wenig geändert, ich finde es klingt besser, wenn es heißt:

    „selbt´s Gold in der Hand, es reizt mich nicht“

    Passt rhythmisch bissl besser, oder?

    Peace

    Basti

    • V. Svensson sagt:

      Hi nochmal,

      gutes Material veröffentliche ich gerne. Andere Leser können sich durch Deine Texte inspirieren lassen. Sie sollen zudem provoziert werden, es besser zu machen 🙂

      Grüße

    • V. Svensson sagt:

      „selbst´s Gold in der Hand reizt mich nicht“

      Überarbeiten ist immer gut, solange es sich dann verbessert. Ich denke eher, nein, ich würde es so lassen! 🙂

  2. Basti sagt:

    Verdammt, nicht schon wieder 🙁 Spamcode vergessen, also nochmal.

    Was ich dir rein „aufmachungstechnisch“ gerne vorschlagen würde:

    Bau doch oben in den Reiter wieder den Menüpunkt „Frisch getextet“ ein, denn, wenn man, wie ich, die Startseite nicht oder nicht bis zum Ende liest (kannte sie ja bereits), dann isses nicht ganz einfach, die Gedichte an sich überhaupt zu finden.
    Ich habe mal eine Statistik gesehen, nach der es hieß, bei durchschnittlich hundert Worten oder mehr klick der moderne Internetuser (wie die Prozente genau waren, weiß ich nicht) erstmal einfach weiter, weil er sich selber erstmal nicht zu viel zumuten will (wie traurig).
    Ich könnte mir also gut vorstellen, dass es einige gibt, die bis „mitmachen“ lesen, dann erstmal zu den Gedichten weiterklicken wollen, diese aber nicht finden.
    Und, da das Internet eben schnelllebig ist…

    Peace

  3. V. Svensson sagt:

    Hallo Bastion,

    den Vorschlag nehme ich an und werde ihn direkt umsetzen. Ja, ich hatte es vorher sogar so gehabt(einen „Frisch getextet“ – Reiter) Danke!

  4. Tugay sagt:

    Da hat er wieder zugeschlagen!

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