Die dunklen Schwalben werden wieder kommen
und ihre Nester machen unter dem Balkon
und plaudern wollen , in ihrem Fremdjargon;
an deinem Fenster wieder fliegend spielen kommen

Nur sie, die deine Schönheit rasch erkannten
von meinem Glück durchaus benommen
diese werden nicht mehr kommen
die ihre Flüge bremsten, unsre Namen kannten

Und kommen werden, wie auf einem Schlag
Wiederkommen werden sie, die dichten Blaetter
Um auf der Mauer deines Gartens hoch zu klettern
ihre Blumen weit zu öffnen an dem späten Nachmittag

Nur jene nicht, die wir betrachteten, bedeckt mit Tau
die wie mit Tränen glänzten in der Sonne
sie nicht,sie weinten, zitterten in unsre und in ihre Wonne
bevor sie fielen aus unsre Augenbrau.

Auch das wird wiederkommen, das man dich anbetet
Dass den Tag dir völlig mit Gelübden übergießt
dass deine Liebe wieder fließt
Dass ein Andrer dich anbetet

Aber irr dich nicht: so verrückt wie ich
so wie ich dich auf meinen Knien hab begehrt
wie man Gott auf seinen Knien in der Kirche ehrt
so wird niemand dich mehr lieben, nicht mehr wie ich

eingereicht von Gerhardt vandenBosch
(nach Volveran von Gustavo A Becquer: Rimas)

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4 Responses to Volveran

  1. Mim sagt:

    Infinitive love is the only true, everything else is a Illusion!

  2. Ich verstehe es irgendwie nicht so ganz, also das Gedicht schon, aber man stellt sich natürlich auch unweigerlich die Frage, an wen es gerichtet ist. Und das ist halt ein bissl kniffelig, wie ich finde.
    Vielleicht bin ich schlauer, wenn ich den Titel verstehe?!?!?

    Es gefällt mir auf jeden Fall, auch wenn ich das Gefühl, dass nach Liebe klingt aber irgendwie dann doch wieder etwas distanzierter, (noch) nicht ganz deuten kann.

    Sag mal Vendog, du bist doch ein bisschen auch Kenner der Szene, oder? Hast du irgendwo eine Liste von Seriösen Lyrik-Verlagen, an die man Manuskripte einsenden kann. Die Suche per google ist doch recht langwierig und auch lästig, weil man da eben meistens an DKZV kommt, die manchmal auch noch Jahren nicht locker lassen, und einen mit neuen, tollen, sauteuren Angeboten überschütten. Als ich das erste Mal einen Verlag gesucht und gefunden habe, bin ich zufällig in einem Forum über die email gestolpert, nach EINEM HALBEN JAHR SUCHE, und dann zwei Tage, eine e-mail später.
    Allerdings ist das schon fast wieder alles auf einem Level, den ich am liebsten gar nicht öffentlich machen würde, ich habe zum damaligen Zeitpunkz erst 6 oder Monate geschrieben und das merkt man dann doch, im Vergleich zu heute. Buch kommt im März….

    Und was noch interessant wäre: Eine Liste von Lyrik-Wettbewerben, die einigermaßen offen für ein breites Teilnehmerfeld sind. Ich habe so viele, manchmal 30 Wettbewerbe, am Ende hätte ich da teilweise manchmal sowieso nur an zwei Teilnehmen können, die dann auch noch vomThema so verkorkst waren (Fortbewegung in der Stadt…), dass ich es dann einfach gelassen habe.

    Für alle anderen Wettbewerbe war ich dann zu jung, zu alt, zu hetero, zu männlich, zu hessisch, zu veröffentlicht, zu eingeschränkt in der Thematik… Dabei isses doch ganz einfach, gerade bei Gedichten, ich meine, wenn man am Ende eine feine Auswahl haben will…

    Wenn du noch mehr „blankespapier“ kennst, freue ich mich auch da über Tipps, im Grunde alles, wo man sich ein wenig austoben kann, ausprobieren, usw.

    Peace

    Basti

    • V. Svensson sagt:

      „Sag mal Vendog, du bist doch ein bisschen auch Kenner der Szene, oder? Hast du irgendwo eine Liste von Seriösen Lyrik-Verlagen, an die man Manuskripte einsenden kann. Die Suche per google ist doch recht langwierig und auch lästig, weil man da eben meistens an DKZV kommt, die manchmal auch noch Jahren nicht locker lassen, und einen mit neuen, tollen, sauteuren Angeboten überschütten. Als ich das erste Mal einen Verlag gesucht und gefunden habe, bin ich zufällig in einem Forum über die email gestolpert, nach EINEM HALBEN JAHR SUCHE, und dann zwei Tage, eine e-mail später.
      Allerdings ist das schon fast wieder alles auf einem Level, den ich am liebsten gar nicht öffentlich machen würde, ich habe zum damaligen Zeitpunkz erst 6 oder Monate geschrieben und das merkt man dann doch, im Vergleich zu heute. Buch kommt im März….“

      Hey Sebastian,

      sorry, dass ich jetzt erst antworte. Ich habe mit Verlagen nichts am Hut, kenne nicht die Szene und glaube nicht, dass ich etwas veröffentlichen möchte. Schade, hätte Dir gerne jemanden empfohlen. Denn deine Gedichte sind in jedem Fall lesens- und vortragenswert. Viel Erfolg mit dem Buch!
      Gruß

      Vendog

  3. Aso, ein Ding war noch: Füge dich mal zu meiner Blogroll hinzu, kannste ja andersrum auch tun, wennde magst

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