Charakterentwicklung

Erschaffe eigene Romanfiguren. Deine Leserschaft identifiziert sich mit deinem Romans oder deiner Geschichte über den Erzähler bzw. Protagonisten, den Du entwickelst. Jede fiktive Figur tritt durch sein Handeln in Erscheinung oder durch die Erzählung dritter. Das heißt, stelle Deinen Charakter durch sein Tun oder Interagieren mit anderen Personen vor. Schreibe lieber, dass der Held ständig zu spät zur Schule kommt, anstatt dem Leser direkt zu vermitteln, dass er unpünktlich ist und das Lernen nicht so ernst nimmt. Im Folgenden mehr zur Charakterentwicklung:

So geht´s

  • Namen finden

Gib Deiner fiktiven Figur einen Namen. Selbst bei der Namensgebung gibst Du über Status oder Herkunft wichtige Informationen preis. Beispiel: „Cyrano de Bergerac“, männlich, Franzose, vermutlich aus dem Adelshaus de Bergerac. „Bella“, weiblich, kein Familienname, vermutlich nur Spitzname. „Sam Smith“, ein Unisex – Name, könnte männlich oder weiblich sein, Amerikaner/-in oder Brite/-in.

  • Romanfigur eine Vergangenheit geben

Gib Deiner literarischen Figur eine Vergangenheit. Erzähle von dubiosen, erfreulichen oder anderen spannenden Erlebnissen Deiner Romanfigur aus der Kindheit oder Jugend. Diese Informationen formen zusätzlich den Charakter und können aufschlussreich für das Tun in der Gegenwart sein.

  • Charakterisierung durch Familie und Freunde

Lass Deine Romanfigur durch andere Teilnehmer der Geschichte Charaktereigenschaften geben. Der Leser schaut auf den Protagonisten durch die Augen einer dritten Person und erfährt auf spannende Weise wie Deine Person auf andere wirkt.

  • Charakterisierung durch Gewohnheiten, Hobbies oder Besitz

Lass Deine Leser den Charakter durch Gewohnheiten, außergewöhnliche Aktivitäten oder Besitztümer erschließen.

  • Aussehen des Charakters festlegen

Kleider machen Leute. Wie soll Dein Charakter aussehen? Zur äußeren Erscheinung gehören: Frisur, Gesichtsform, Körperbau und Kleidung. Mit der Ver(Kleidung) verstärkst Du die Charaktereigenschaften der Figur, was nicht heißen soll, dass man eine Person über die Kleidung beurteilen kann. Aber die Erscheinung vermittelt einen ersten Eindruck, der auch konträr der Charaktereigenschaft oder Status sein kann. Beispiel: Person als Bettler verkleidet ist in Wirklichkeit ein angesehener wohlhabender Mann aus einflußreichen Kreisen.

 

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